Zur EntstehungsgeschichteDie Ländereien gehörten einst zum Gut Fiekensholt. Der Gutsherr Peter C. v. Negelein (1784-1826) ließ das Gelände mit Kiefern bepflanzen
und nannte es zu Ehren seines Sohnes Maximilian (1824-1874) Maxwald. Hinrich Böhlje (1828-1880), Hofbesitzer und Baumschulist auf Klamperesch bei Westerstede, erwarb 1876 den Maxwald. Sein Sohn G. D. Böhlje (1862-1951) erneuerte ab 1880 den Kiefernbestand und pflanzte interessante Formen von Pinus sylvestris an sowie P. austriaca, P. rigida und P. ´Weymouth´. G. D. Böhlje hat ab 1880 die Rhododendron-Aufzucht, die sein Vater 1850 begonnen hatte, stark intensiviert. Die
Mutterpflanzen der englischen Sorten bezog er von der berühmten Rhododendron-Baumschule Waterer, England, die er ab 1890 mehrfach besucht hat. Nach 1918 schuf Böhlje mit Pflanzen aus diesem Sortiment ein Arboretum im Maxwald. Bei der Gestaltung folgte er den Vorstellungen der berühmten englischen Gartenkünstler William Robinson und Gertrude Jekyll (“die Pflanzen sollten so natürlich wie möglich wirken”), und er besichtigte von ihnen geschaffene Parks.
Der Park umfaßt insgesamt 10 Hektar. |